Vorsorgeuntersuchungen

Die Vorsorgeuntersuchungen werden durch die niedergelassenen Haus- oder Fachärzte sowie die mit dem Darmzentrum kooperierenden niedergelassenen Ärzte durchgeführt. Zu den Untersuchungen gehören

  • die Tastuntersuchung,
  • der Stuhltest auf verstecktes Blut (Okkultbluttest) und
  • die Darmspiegelung.

Fragen Sie Ihren niedergelassenen Haus- oder Facharzt, welche Vorsorgeuntersuchungen Ihnen zustehen und für Sie zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind. Im Sekretariat oder bei den kooperierenden Ärzten des Darmzentrums ist ein Vorsorgepass erhältlich, in dem die Untersuchungen im jeweiligen Zeitraum aufgelistet sind und das Ergebnis eingetragen werden kann.

Bei folgenden Symptomen sollten Sie Ihren Haus- oder Facharzt ansprechen:

  • Blut im Stuhl
  • Blähungen mit gleichzeitiger Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl
  • Veränderte Stuhlgewohnheiten, Wechsel von Verstopfung zu Durchfall
  • Laute Darmgeräusche, stark anhaltende Blähungen
  • Häufiger Stuhlgang, Entleerung von auffallend übelriechendem Stuhl
  • Blässe, ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall, Gewichtszunahme
  • Tastbare Verhärtungen im Bauchraum und/oder vergrößerte Lymphknoten

Betroffene helfen Angehörigen

Aktion der Projektgruppe "Kolorektale Karzinome" des Tumorzentrums der Universitätsklinik Erlangen:

Erstgradige Angehörige von Darmkrebs-patienten haben ein erhöhtes Risiko, selbst Darmkrebs zu bekommen. Daher werden Patientinnen und Patienten in Mittelfranken angeschrieben, damit sie ihre Angehörigen informieren und zur Vorsorgedarmspiegelung motivieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

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