Darmzentrum Ansbach

Zweitmeinungszentrum

Das Darmzentrum Westmittelfranken ist von der DKG als Zweitmeinungszentrum anerkannt und zugelassen.

Patienten mit Darmkrebs, die sich unsicher sind, ob sie der Empfehlung ihres erstbehandelnden Arztes folgen sollen, haben jetzt die Möglichkeit, sich im Klinikum Ansbach eine zweite Meinung einzuholen. Dies kann gerade in komplexen Fällen sinnvoll sein.

Die Zweitmeinungsfälle werden wie alle anderen in der interdisziplinären Tumorkonferenz, einem Kernstück des Darmkrebszentrums, diskutiert. Oft ist die Frage nach der richtigen Behandlung gar nicht so einfach oder eindeutig zu beantworten. Deshalb werden die Spezialisten der unterschiedlichen Fachrichtungen einbezogen, darunter Chirurgen, Onkologen, Internisten, Radiologen, Strahlentherapeuten, aber auch der Pathologe, der das Tumorgewebe untersucht hat. Neben den Leitlinien muss immer die individuelle Patientensituation berücksichtigt werden.

Für das Zweitmeinungsverfahren hat die DKG ein Pilotprojekt mit dem Unternehmen Health Care Management Online (HMO) AG gestartet. Betroffene können sich über das Internet im Zweitmeinungsportal https://krebszweitmeinung.de telefonisch oder über ein Kontaktformular anmelden. Daraufhin kontaktiert die HMO das Darmkrebszentrum, das vor Ort in der Tumorkonferenz eine Empfehlung erstellt. Diese wird danach dem Patienten über die HMO mitgeteilt. Eine persönliche Vorstellung im Darmkrebszentrum ist erst nach Kontaktaufnahme mit dem Internetportal möglich. Mit der Empfehlung aus dem Klinikum Ansbach können sich die Patienten wiederum an ihren aktuell behandelnden Arzt wenden, um das weitere Vorgehen mit ihm zu besprechen.